| Geburtsschmerzen | ||
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Der Geburtsschmerz nimmt eine Sonderstellung ein, da er nicht eine
normale physiologische Ursache hat und in der Regel nicht auf eine
Verletzung oder ein pathologisches Geschehen hinweist. Um zu
signalisieren, dass die Geburt voranschreitet, braucht es nicht
unbedingt Schmerz. Druckgefühle oder spürbare muskuläre Anstrengungen
erfüllen diese Funktion genauso. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Angst, Anspannung, Langeweile, kurz jede Konzentration auf Schmerz diesen auch verstärkt. Durch Erwartung von Schmerz entsteht Angst, diese wiederum führt zu einer starken psychischen und physischen Anspannung bei der Schwangeren und schliesslich zu einem verstärkten Schmerzempfinden. Ein wichtiges Vorgehen ist, den Fokus der Eltern auf die Normalität der Geburt zu lenken. Hypnose ist hervorragend geeignet, um diesen Wechsel des Fokus zu vollziehen, damit die Geburt ein wichtiges biographisches Übergangserlebnis für die Mutter, den Vater und das Kind wird. Dies ist verbunden mit Loslassen und dem Eintreten in eine neue Lebensphase. Jeder wichtige biographische Übergang im Leben enthält eine Phase der Unsicherheit und der Angst. Sie muss nicht in Schmerzen verwandelt werden. |
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